Sicherheit im urbanen Raum beginnt mit Architektur. Exitecture integriert das Prinzip des CPTED (Crime Prevention Through Environmental Design) frühzeitig in Entwurf und Ausführungsplanung, um Räume sicherer, übersichtlicher und nutzerfreundlicher zu gestalten. Durch die bewusste Gestaltung der gebauten Umwelt lassen sich Kriminalität und subjektive Unsicherheiten reduzieren und zugleich Aufenthaltsqualität und Lebensqualität nachhaltig erhöhen.
CPTED basiert auf drei zentralen Gestaltungsprinzipien:
Territorialität: Klare Abgrenzungen zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen stärken Orientierung, Verantwortungsgefühl und Sicherheit.
Natürliche Überwachung: Offene Sichtachsen, transparente Raumfolgen und durchdachte Beleuchtung fördern soziale Kontrolle und reduzieren potenziell unsichere Bereiche.
Zugangskontrolle: Gezielt platzierte Zugänge und Übergänge steuern Nutzungen, verhindern Missbrauch und unterstützen klare funktionale Abläufe.
CPTED beruht auf drei wesentlichen Prinzipien:
Territorialität: Durch eine klare Abgrenzung privater, halböffentlicher und öffentlicher Bereiche werden Besitzansprüche gefördert und unbefugte Zugänge erschwert. Dies unterstützt im Entwurf eine klare Strukturierung und Ablesbarkeit der Räume und wegeführungen, was sowohl das Sicherheitsgefühl als auch das ästhetische Erleben verbessert.
Überwachung: Eine Architektur, die natürliche Überwachung durch soziale Kontrolle ermöglicht, schafft mehr Transparenz und reduziert „versteckte“ Räume, die potenziell Kriminalität begünstigen könnten. Die Planung von offene Sichtachsen und eine durchdachte Beleuchtung in der Entwurfsplanung helfen dabei, dass Nutzer ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit empfinden, während das architektonische Design dies unterstützt.
Zugangskontrolle: Über kontrollierte Zugänge wird der Zugang zu bestimmten Bereichen gezielt gesteuert. In der Entwurfsplanung setzt dies z.B. gezielt platzierte Eingänge und Abgrenzungen voraus, wodurch die Nutzung gezielt gelenkt und Missbrauch vermieden wird.
Indem diese Prinzipien integrativ in den architektonischen Entwurf und die Ausführungsplanung einfließen, entstehen Räume, die nicht nur funktional und gestalterisch hochwertig sind, sondern auch das Wohlbefinden und die Sicherheit der Nutzer fördern.